Samstag, 7. Januar 2017

Haus-Neubau – Auch die Form entscheidet über die Kosten





Eine Ebene oder eineinhalbgeschossig/ Hohe Energiespar-Anforderungen


7. Januar 2017. Siegen (DiaprW). Wieder immer mehr Menschen entscheiden sich seit wenigen Jahren dafür, ein eigenes Haus zu bauen oder schlüsselfertig bauen zu lassen. Im Jahr 2015 stieg die Zahl genehmigter Wohnungen um deutlich über acht Prozent*.  Nach Wohngebäuden mit mehr als drei Wohnungen lagen Gebäude mit einer Wohnung vorne, also das typische Einfamilienhaus. Angesichts der auch zurzeit noch relativ niedrigen Zinsen für Baukredite überlegt sich mancher, trotz vielleicht guter Mietwohnung lieber in einen nach eigenen Vorstellungen geplanten Neubau zu ziehen. Insgesamt gesehen, hat Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch Nachholbedarf beim Wohneigentum. Voraussetzung für den Neubau ist zuerst, einen Bauplatz in gewünschter Lage zu haben.

Der Wunsch, ein eigenes Haus zu haben, ist seit jeher groß. Die Baukosten selbst werden in der Regel höher sein, als vielleicht noch vor drei Jahren. Das liegt nicht nur an der allgemeinen Preisentwicklung, die im Immobilienbereich anders war, als es die bis etwa Oktober 2016 noch sehr geringe allgemeine Inflationsrate vermuten lässt. Vom Grundstück an sind die Gesamtkosten für einen Neubau – wie bei Bestandshäusern – je nach Region oder Ort sehr verschieden. Hier und da haben die Hypothekenzinsen bereits ganz leicht angezogen, aber bis dato gab es noch Baudarlehen für nominal um die 1,5 Prozent – je nach Festschreibungszeit niedriger oder höher. Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Aufgrund der bereits erfolgten Basiszinserhöhung in den USA im vorigen Jahr und dort weiter zu erwartenden Zinssteigerungen sowie der allgemeinen wirtschaftliche Situation könnten auch bei uns in diesem Jahr leichte Erhöhungen kommen. Manche Fachleute sehen das so.  

Höhere Kosten als früher/ 70.000 D-Mark?

Während beim Kauf eines Bestandshauses der Abtrag zum Teil sogar deutlich niedriger sein kann, als die derzeitige Miete, wird es beim Neubau nur eventuell so etwa hinkommen. Gegebenenfalls muss man einen höheren Abtrag als die derzeitige Miete einkalkulieren. Abgesehen von allgemeinen Preissteigerungen ist zu vermuten, dass sich gegenüber früher das Bauen durch die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEv) verteuert (hat). Der Staat hat seit dem Vorjahr noch schärfere energetische Vorgaben gesetzt, die zu höheren Kosten führen könnten. Klar, dabei spielt auch wieder die EU-Bürokratie mit. Es geht unter anderem weiterhin um Luftdichtheit und Dämmwert der Außenhülle des Hauses. Sie soll nochmals gegenüber der vorigen Bestimmungen um rund 20 Prozent geringer sein. Interessant, da zum Beispiel hinsichtlich der Dämmdicken schon vor Jahren Fachleute ab einer bestimmten Dicke des Dämmmaterials eine weitere Verstärkung in Sachen Effizienz für weniger sinnvoll hielten. Die Berücksichtigung erneuerbarer Energien bei den Heizsystemen spielt ebenfalls eine Rolle. Die Energieeffizienz neuer Bauten soll insgesamt um rund 25 Prozent verbessert werden. Auf die Zukunft gesehen wird das wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. 
Insgesamt muss also gut kalkuliert werden, bis zu welchem Gesamtkostenbetrag das Haus problemlos finanzierbar ist. Je nach Ausstattung, Bauweise, Größe und Anbieter sowie ob mit oder ohne Keller muss man für das Gesamthaus ohne Grundstück ab etwa 1200/ 1400 Euro bis deutlich über 2000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche einkalkulieren. Die Preise sind nur annähernd, weil es auch darum geht, ob ein Keller dabei ist oder nicht. Außerdem können die Preise je nach Lage oder Region nach oben oder unten tendieren. 
Man mag es sich in diesem Zusammenhang kaum vorstellen, dass man Ende der 1960er-Jahre noch ein vollunterkellertes Haus mit rund 100 Quadratmetern Wohnfläche schlüsselfertig, eingeschossig und in einfacher Ausstattung für um die 70.000 D-Mark erstellen lassen konnte! Okay, man verdiente auch weniger und es gab noch keinen Euro. Aber man hatte ein eigenes Haus, was man nach und nach ausstattungsmäßig verbessern konnte, wenn man wollte. 
Beim konventionell geplanten und gebauten Haus ergeben sich die voraussichtlichen Gesamtkosten aus der Ausschreibung des Architekten, bei einem Schlüsselfertighaus erfährt man Details und den Endpreis für den jeweiligen Leistungsumfang aus den Katalogen der Anbieter.
!Lesen Sie in einem späteren Beitrag, was Sie kostenmäßig alles berücksichtigen müssen.

Wichtiger Faktor: Hausart

Wie soll's denn sein, das neue Haus: ebenerdig im Bungalow-Stil, eineinhalbgeschossig, mit oder ohne Keller? Diese Faktoren und die Gesamtgröße haben gewichtigen Anteil an den Baukosten. Keller ja oder nein? Ein Kellergeschoss bietet viele Vorteile. Besonders bei Hanglagen wäre es schade, darauf zu verzichten, da sonst auch Kosten durch „verlorenes Mauerwerk“ entstehen. Entsprechend geplant, lässt sich eine so genannte Einliegerwohnung einrichten. Auch Jugend-, Spiel- oder Freizeitzimmer oder Büro haben hier ihren Platz. Immer ist das Untergeschoss ein guter Platz für die Heizanlage des Hauses, für Hauswirtschafts-, Lager-/ Vorratsraum, als „Waschküche“ sowie je nach Lage für die Garage.
Bei ebenerdigen Grundstücken muss man überlegen, ob man es bei einer Bodenplatte belässt. Insbesondere für Hauswirtschafts- und Lagerraum sowie Heizung muss dann Platz im Erdgeschoss geschaffen werden. In der Regel verändern sich dadurch die Gesamtfläche und die Kosten.

Ebenerdige Bauweise mit Vorteilen im Alter

Baustil-Trends gab es in den vergangenen Jahrzehnten viele, inklusive vorgezogener Erkerbereiche oder Pultdächern. Die gesamte Wohnfläche auf einer Ebene im Erdgeschoss zu haben, ist praktisch. Dieser so genannte Bungalow-Stil war einmal modern und hat in den vergangenen Jahren wieder mehr Freunde gewonnen, wenn man sich in den Neubaugebieten umsieht. Die ebenerdige Bauweise ohne Treppen hat zweifellos im Alter große Vorteile! Sie ist in der Regel aber teurer, als die Wohnfläche auf zwei Ebenen aufzuteilen. Im einfacheren Stil ist ein flaches Satteldach aufgesetzt. Das ist kostengünstig. Ebenerdige Winkelhäuser, ebenfalls oft zu sehen, sind in der Regel teurer, weil mehr Wandfläche benötigt und eine andere Dachführung notwendig wird. Im Innenbereich sind bei manchen Häusern seit wenigen Jahren große offene, türlose Flächen zu sehen, meist im Bereich Küche, Essen, Wohnen wie beim oben abgebildeten Grundriss. 

Eineinhalbgeschossige Bauweise

Ob in Siedlungen aus den 1930er- und 1940er Jahren oder in Neubaugebieten: Die eineinhalbgeschossige Bauweise ist immer erhalten geblieben. Das ist eine kostengünstigere Version, weil auf kleinerer Grundfläche große Wohnfläche entstehen kann. Häufig sind im Erdgeschoss Wohnbereich und eventuell Büro oder Hauswirtschaftsraum untergebracht, im Obergeschoss der Schlafbereich, auch mit Gästezimmer. Dafür ist ein entsprechend steiles Dach erforderlich, mit dem es dann auch noch einen für Ablagen und Co. nutzbaren Dachboden gibt. Die Schrägen lassen sich mindern, indem noch ein Drempel auf das obere Mauerwerk aufgebracht wird. Außerdem sorgen Gauben in Teilbereichen für gerade Wände und Fenster.



Eineinhalbgeschossige Häuser mit Satteldach, bei denen der Wohnraum auf Erd- und Dachgeschoss verteilt ist, sind oft zu sehen.

Zwei Geschosse

Zwei Vollgeschosse kosten, je nach Wohnfläche, in der Regel mehr als ein eineinhalbgeschossiges Haus. Auch hierzu gibt es noch viele Häuser aus den 1920er- bis 1940er-Jahren, die Keller, zwei Vollgeschosse und dazu noch ein Dachgeschoss hatten, das teils als Wohnraum ausgebaut wurde. So ab Mitte der 1990er-Jahre kam dieser zweigeschossige Einfamilienhausbau auch wieder auf: Das Obergeschoss ist dabei teils im Grundriss etwas kleiner, so dass sich eine umlaufende Terrasse ergibt. Es ist an „südliches Wohnen“ angelehnt. Sieht gut aus!

Satteldach vorn

Es gab Zeiten, da galt das Flachdach als modern. Aber im Bereich der privaten Einfamilienhäuser änderte sich das bald wieder. Es fehlt nutzbarer Dachraum. Der eine oder andere Bauherr berichtete nach einiger Zeit auch über Dachprobleme. Das am meisten zu sehende Dach ist das Satteldach, mal steiler, mal flacher. Es ist auch die wohl preiswerteste Form, seinem Haus ein schützendes Oberteil zu geben. Teurer ist in der Regel ein Walmdach, ebenfalls in verschiedenen Neigungen ausführbar. Es sieht schick aus bei eingeschossigen Häusern, auch mit Winkelbereich. Es wurde und wird teils ebenfalls auf zweigeschossigen Häusern verwendet.


Ein Walmdach sieht schick aus.(Alle Darstellungen, Fotos:(c)presseweller)


Da der Neubau insgesamt eine Kostenfrage ist, müssen Sie sich entscheiden, wie Ihr Haus aussehen soll und welche Gesamtkosten tragbar sind. 
Achtung: Ganz alleine können Sie meist nicht entscheiden! Sie müssen sich nach den Vorgaben des behördlichen Bebauungsplanes richten. Der gibt oft neben Bebauungslinien auch Geschosshöhen, Dachformen und Weiteres vor. (jw)

* Nach Angaben von destatis.de, dem Portal des Statistischen Bundesamtes 

!Lesen Sie demnächst: Innengestaltung und Wohnfläche, Zusatzkosten, Finanzierungshinweise, inklusive schärferer Kreditvergabeprüfung.

Autor Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller (www.presseweller.de), schreibt und veröffentlicht seit über 35 Jahren zu Finanzierungs-, Bau- und Hauskaufthemen, basierend auf eigenen Kenntnissen und Recherchen. Wichtig ist ihm, für Leserinnen, Leser und User neutrale Texte mit allgemeinen Tipps zu schreiben, unbeeinflusst von werblichen oder unternehmensbezogenen Vorgaben oder solchen Hinweisen. Konditionen zu Zinssätzen sowie die je nach Region völlig unterschiedlichen Grundstücks-, Bau-, Kauf- und Mietpreise sind beispielhaft angeführt und beziehen sich auf den Zeitraum der Erstveröffentlichung. Zukünftige Veränderungen sind nicht ausgeschlossen. Irrtum bleibt stets vorbehalten.   


Montag, 4. Juli 2016

Niedrige Zinsen und Preissteigerungen


Dank Niedrigzinsen ist der Abtrag für Immobilienkredite noch günstig. (Bild: presseweller)



Lieber bald oder erst später eine Immobilie kaufen?/ Verschiedene Faktoren wichtig 

Siegen. 4. Juli 2016 (DialogPrW). Niedrige Zinsen sind für Bauherren und Immobilienkäufer wunderbar. Sie ermöglichen einen Eigenheimbesitz zu mietähnlichen Konditionen und zum Teil sogar noch deutlich darunter. Viele können heute sagen: „Unser eigenes Haus kostet uns monatlich weit weniger monatlichen Abtrag, als die Miete für ein vergleichbares Objekt.“ Andererseits steigen die Grundstücks- und Immobilienpreise sowie dadurch bedingt auch die Mietpreise in vielen Ballungsgebieten und den so genannten Speckgürteln ringsum. Machen die niedrigen Zinsen die Preissteigerung wett? Ein Beispiel dazu sowie zu Zinsen und Abtrag insgesamt.

Mietet man eine Wohnung mit 120 Quadratmetern (qm) Wohnfläche kann es sein, dass man sogar schon in Mittelstädten je nach Region und Wohngebiet eine Netto-Kaltmiete von 720 Euro zahlt, in gefragten Großstädten und Umgebung vielleicht über 850 Euro und deutlich mehr. Investiert man in ein Eigenheim als Gebrauchtimmobilie, muss man je nach diesen Regionen zum Beispiel 180.000 oder auch 280.000 Euro für ein solches Haus bezahlen. In kleineren Städten und noch mehr im Umland auf dem Land kann alles deutlich preiswerter sein! Bleiben wir im Modell 1 bei dem Bestandshaus in einer Mittelstadt, einem Kaufpreis von 200.000 Euro. Mit Nebenkosten für Grunderwerbssteuer, Umschreibung und eventuellen Maklerkosten sind wir schon schnell bei fast 230.000 Euro, dazu kommen noch Renovierung und Umzug. Im Beispiel gehen wir daher von 260.000 Euro aus. Bei 1,5 Prozent Zinsen und einem Prozent Tilgung wird Ihr Abtrag bei 6500 Jahr liegen, also im Monat rund 542 Euro. Klar, Abtrag günstiger als Miete.

Eigenkapital ist immer gut
Dabei ist nicht berücksichtigt, ob Sie Eigenkapital eingesetzt haben. Aber wer mal kaufen oder bauen will, sollte mehr als ein bisschen auf der hohen Kante haben, ob in angesparten Bausparverträgen oder auf dem Sparkonto. Das ist wichtig für die Kreditlinie und Vorgaben der Bank. Zu prüfen ist ebenfalls, inwieweit bei der Renovierung des Objekts Eigenleistungen einfließen können. Ist ja logisch: Mindert sich der Gesamtkreditbetrag, sinkt auch der monatliche Abtrag.

Erst noch sparen und später kaufen?
Gehen wir einmal davon aus, dass die Kostensteigerungen im Immobilienbereich besonders in gefragten Lagen je nach Marktlage noch eine gewisse Zeit anhalten. Ihr Wunschobjekt oder ein ähnliches Haus könnte, Modell 2, bei einer Preissteigerung von fünf Prozent in einem Jahr statt 200.000 nun 210.000 Euro kosten. Sparen Sie in einem Jahr 10.000 Euro für Immobilienkaufzwecke? Wenn nein, ist zu überlegen, jetzt zu kaufen, schließlich gibt es
noch ein zweites Risiko: die Zinsen.
Niemand kann vorhersagen, wie hoch die Baukreditzinsen in ein oder zwei Jahren liegen, wenn auch zurzeit (Juni 2016) noch eher von einer Stagnation gesprochen wird. Bei dem globalisierten und schwer durchschaubarem Finanzmarkt und der Entwicklung der EU und deren Wirtschafts- und Finanzmarkt gibt es zumindest keine Garantie für Niedrigzins. Neben der eventuellen Kostensteigerung beim Immobilienkauf wäre dann auch noch der erhöhte Zins zu verkraften. Schon wenn nach einem Jahr der Zinssatz bei um die 2,5 Prozent läge, wäre dem obigen Beispiel nach für das dann teurere Objekt nicht ein Zins- und Tilgungsbetrag von 6500 Euro pro Jahr zu zahlen, sondern – bei unveränderten Nebenkosten wie in Modell 1, Gesamt also 270.000 – von 9450 Euro, monatlich also knapp 788. Klare Sache: deutlich teuer! Und das bezüglich der Zinsen für die gesamte Zeit der Zinsfestschreibung. In zehn Jahren leisten Sie also bei Modell 1 einen Gesamtbetrag von 65.000 Euro an die Bank oder Sparkasse, in Modell 2 mit höherem Preis und höheren Zinsen bereits sage und schreibe 94.500 Euro, wobei aber der anrechenbare Tilgungsanteil wegen des höheren Zinssatzes leicht höher ist. Da heißt, nach zehn Jahren haben Sie bei Modell 2 etwas mehr von der Kreditsumme getilgt.

Trotzdem ...
Wie das auch alles noch so relativ überschaubar ist:
1.Überstürzen Sie nicht den Kauf. Prüfen Sie vor allen Dingen, ob ein Haus- oder Wohnungskauf finanziell tragbar ist, wobei auch Ihr Eigenkapital und Ihr Einkommen wichtig sind. Lassen Sie sich bei Bank oder (Bau-)Sparkasse beraten, ob und bis zu welcher Höhe Sie einen Immobilienkredit bekommen könnten, und wenn ja, zu welchem Zinssatz. Sie können sich dann auch gleich dazu informieren, welche Unterlagen Sie im Fall des Falles alle benötigen. Am besten informieren Sie sich bei mehreren Kreditinstituten.
2. Zurzeit scheint eher eine langfristige Festschreibung sinnvoll, da mit einem noch größeren Zinsrückgang bei Bauzinskrediten kaum zu rechnen ist. Im Endeffekt muss man das aber selbst einschätzen. Fragen Sie daher zu den meist leicht höheren Zinskonditionen für beispielsweise 15 Jahre an und auch, ob Zwischentilgungen möglich sind.
3. Rechnen Sie für sich in Familie oder Partnerschaft durch, ob Sie den Abtrag langfristig problemlos tragen können. In den Grundversionen laufen diese üblichen Tilgungskredite je nach Tilgung und Zinssatz etwa 28 und bis um die 40 Jahre! Klar, vor persönlichen Änderungen in Beruf, Einkommen usw. ist man nie gefeit. Das bleibt stets – aber auch bei der Miete – das persönliche Risiko.

Mit diesen Grundlagen aus Bankberatung und eigener Einschätzung haben Sie eine Basis für Ihre Entscheidung. Dann geht es ans Objekt: wie, wo, wie teuer, welcher Renovierungs- oder Reparaturbedarf und weiter? Dazu aber mehr im nächsten Beitrag. (jw)

Autor Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller (www.presseweller.de), schreibt und veröffentlicht seit über 35 Jahren Finanzierungs-, Bau- und Hauskaufthemen. Wichtig ist ihm, für Leserinnen, Leser und User neutrale Texte mit allgemeinen Tipps zu schreiben, unbeeinflusst von werblichen oder unternehmensbezogenen Vorgaben oder solchen Hinweisen. Konditionen zu Zinssätzen sowie die je nach Region völlig unterschiedlichen Grundstücks-, Bau-, Kauf- und Mietpreise sind beispielhaft angeführt und beziehen sich auf den Zeitraum der Erstveröffentlichung. Zukünftige Veränderungen sind nicht ausgeschlossen. Irrtum bleibt stets vorbehalten.


Freitag, 15. April 2016

Baukredit: Niedrige Zinsen bedeuten hohe Restsumme am Ende der Festschreibung



Zur Art der Baukredite muss man überlegen. Wegen der Konditionen ist es ratsam, bei verschiedenen Kreditinstituten anzufragen. (Zeichnung: w-ars)

Mit einer höheren Tilgung sieht es am Laufzeitende weitaus besser aus


Siegen. 15. April 2014 (DialogPrw). Absolutes Zinstief für Baukredite. So hatten wir das vor 20 Jahren noch nicht. Je nach Laufzeit und Bank gibt es Hypotheken- oder Grundschuldgelder für deutlich unter 2,0 Prozent. Für Bauherren und Immobilienkäufer klasse. Allerdings bedingen die niedrigen Zinsen auch eine höhere Restschuld bei Kreditauslauf. Das hat einen Grund. Der liegt in der Annuität, der festen Jahresrate für den Abtrag.

Für viele ist es schön, dass dank Niedrigstzinsen beim Kauf eines Bestandshauses der monatliche Abtrag meist – zum Teil sogar sehr deutlich – niedriger ist, als die monatliche Miete. Da, wo Häuser oder Eigentumswohnungen teuer sind, zum Beispiel in den Ballungsgebieten und dem nahen Umland, Speckgürtel genannt, sind meist auch die Mieten deutlich höher als in ländlich geprägten Bereichen oder in normalen Kleinstädten. Bei Neubauten kommt es rein kostenmäßig unter anderem darauf an, wo man baut. Die Kosten können bereits beim Grundstück stark variieren.
Aber zurück zu Krediten und Zinsen.

Annuität und höhere Tilgung
Keine Frage, die niedrigen Kreditzinsen sind zweifellos ein Schnäppchen, sodass man Kauf oder Bau eines Hauses oder einer Eigentumswohnung zumindest in Erwägung ziehen sollte. Aber man muss auch verschiedene Punkte berücksichtigen, vor allem die Laufzeit der Zinsfestschreibung. Man weiß zwar nicht, was in der EU-Finanzpolitik und dem globalen Finanzsektor noch so alles kommt, aber in aller Regel wird für Baukredite zurzeit eine langfristige Zinsfestschreibung für zehn oder fünfzehn Jahre empfohlen.
Nun kommt die „Annuität“ ins Spiel, heißt übersetzt etwa „Jährlichkeit“. Meist werden so genannte Annuitätendarlehen – es gibt auch andere – vergeben, bei denen der jährliche Abtrag aus Zins und Tilgung immer gleich ist. Das ist vorteilhaft, weil es Abtragssicherheit gibt. Aber noch mehr: Der Zins wird immer von der Restsumme berechnet, der Rest fließt der Tilgung zu. Deshalb dauert es auch nicht 100 Jahre, bis ein Kredit mit einem Prozent Tilgung abbezahlt ist, sondern, je nach Zinssatz, zum Beispiel 28, rund 30 und darüber oder sogar auch über 40 Jahre. Da bei einem niedrigen Zins der Zuwachs aus ersparten Zinsen geringer ist, dauert der Gesamtabtrag länger!

Beispiel: Bei 300.000 Euro Kreditsumme, 1,0 Prozent (%) Tilgung und 2,0 % Zinsen, sind im Jahr 9000 Euro fällig, Tilgungsanteil 3000 Euro, Zinsen 6000 Euro. Im 2. Jahr fallen nur noch Zinsen von 297.000 Euro an, als 5940 Euro. Damit wird die Tilgung um 60 auf 3060 Euro erhöht. Und so geht es die ganzen Jahre weiter. Nur mal so, als vereinfachte Erklärung. Das dauert seine Zeit, bis alles getilgt ist. Klar, nach der beispielsweise zehnjährigen Festschreibung steht da noch einiges auf der Kreditseite zu Buche. Aber deswegen muss man sich keine höheren Zinsen wünschen. Im Gegenteil: Es ist sinnvoll, direkt eine höhere, aber gut verkraftbare Tilgung zu wählen, zum Beispiel zwei oder drei Prozent. Dann sieht die Gesamtbilanz schon anders aus, dann legt, bei zwei Prozent, die Tilgung im 2. Jahr schon einmal auf 120 Euro zu, also 3120 Euro. Die Gesamtlaufzeit wird dadurch kürzer, und der Restkreditstand nach diesem Beispiel in zehn Jahren deutlich niedriger.
Bei allen Überlegungen ist es wichtig, dass der laufende Abtrag gut bezahlt werden kann, ohne dass es zu große Einschnitte im Haushaltsbudget gibt. Nach Ablauf der Festschreibung kann neu sondiert werden. Immer ist es ratsam, nicht nur bei der Hausbank zu fragen, sondern auch bei anderen Kreditinstituten. Schon hinter dem Komma andere Zinssätze beeinflussen die Kredit-Gesamtkosten!    (jw)

Hinweis: Zins und Tilgung sind nur beispielhaft angenommen. Zurzeit kann es durchaus günstigere Baukredite geben. Tilgung kann weitestgehend individuell vereinbart werden. Alle Angaben basieren auf dem aktuellen Stand, nicht auf Zukunftsszenarien. Rechenfehler und Irrtum stets vorbehalten.
Autor Jürgen Weller schreibt und veröffentlicht seit über 35 Jahren Finanzierungs-, Bau-/ Immobilien- und Renovierungsthemen. Klar und verständlich, das ist ihm im Sinne der Verbraucher stets wichtig. Im nächsten Blog wird es mehr zum Thema Kredit-Festschreibung und Immobilienkauf geben.


Samstag, 16. Januar 2016

Wandgestaltung mit Pfiff




Der weiße im Raum dominierende Grundton wirkte zu eintönig. Deshalb wurde die gegenüber der Türe liegende Schrägwand, die nun als Blickfang dient, in einem hellen Grün mit weißer Umrandung ausgeführt. (Foto ©: presseweller)


Dezente Umrandung des Farb- oder Tapetenfeldes


Siegen. Januar 2016. (DiaPrw). Die Gestaltung der Innenwände erfolgt individuell nach eigenem Geschmack. Während die einen Tapeten oder Raufaser bevorzugen, setzen andere auf Anstrich oder Strukturputz, meist auch je nach Zimmer wieder anders. Kombinationen innerhalb eines Raumes sind ebenfalls zu sehen.

Im Beispielfall sind die Wände weiß, wobei eine große Wand noch weitgehend von einem ebenfalls weißen Schrank verdeckt wird. Da das zu eintönig wirkte, wurde die gegenüberliegende Wand andersfarbig, in einem sanften Grünton, der fast ins leicht Gelbliche geht, angestrichen. Dazu kam eine weitere optische Aufwertung durch einen weiß abgesetzten Rand in den Anschlussbereichen. Vom Türeingang aus ist diese Wand nun gleichsam der Blickfang des Zimmers.
Eine Umrandung mit der Grundfarbe, hier weiß, ist relativ einfach durch Abkleben mit dem in Malerfachgeschäften, Baumärkten und teils auch in anderen Geschäften erhältlichen Abklebeband zu bewerkstelligen.

Sofern man selbst anstreicht und sich nicht gut hinsichtlich der Materialien auskennt, ist es ratsam, sich zu den verschiedenen Farben, ihrer Art und Eigenschaften, beraten zu lassen. Farbmischungen der verschiedensten Art kann man sich in vielen Fällen im Fachhandel oder Baumarkt direkt gebrauchsfertig zusammenstellen lassen. 

Auf der Seite Magazine, Blogs ..." bei www.presseweller.de sind stets Hinweise zu aktuellen, neu eingestellten Themen rund um die Immobilie zu finden.  

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Niedrige Zinsen für Hausbau und -kauf


Auch in 2015 wurden fleißig Eigenheime gebaut. (Fotos: presseweller)

Auf der anderen Seite aber stehen eventuell steigende Preise


Siegen (presseweller). Dezember 2015. Die Konjunktur läuft, und mancher liebäugelt für 2016 mit Neubau oder Kauf eines Hauses. Das eigene Häuschen ist für viele erstrebenswert. Ein Eigenheim bringt insgesamt mehr Wohnfreiheit als eine Mietwohnung. Unter anderem machten es die seit Jahren niedrigen Zinsen für Baukredite möglich, dass wieder mehr gebaut wurde. Generell muss jeder für sich klären, ob er eine Bestandsimmobilie kauft oder neu baut. Medienberichten nach könnte es 2016 aber zu steigenden Preisen kommen. Eine Ursache dafür werden die weiter verschärften Anforderungen an die Energiebilanz neuer Häuser durch die Energieeinsparverordnung (EnEv) sein.

Hohe Preise für Neubauten, ob bei Mietobjekten oder Eigenheimen, beginnen bereits beim Baugrundstück. In Ballungszentren und deren näherer Umgebung, auch „Speckgürtel“ genannt, sind die Bauplatzpreise oft sehr hoch und liegen zum Teil ein Mehrfaches über dem, was man im weiter entfernten Umland zahlen muss. In den Zentren sind Bauland, Gebrauchtimmobilien und Mietwohnungen knapp und teuer. Für den Durchschnitts-Normalverdiener ist das in vielen Fällen kaum noch erschwinglich. Es ist außerdem abzusehen, dass die vom Staat geforderte immer noch dickere Dämmung bzw. andere Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz, in diesem Falle also überwiegend zur CO2-Minderung, höhere Baukosten verursachen. Zu dem, was das preislich ausmacht, gibt es Fachportalen nach unterschiedliche Angaben. Insgesamt ist es aber keine Frage, dass der bauliche Mehraufwand vom Bauherrn bezahlt werden muss oder sich im Mehrfamilienbau letztendlich auch auf die Mieten niederschlägt, auch wenn der Staat über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Förderungsbedingungen verbessert hat. Insgesamt gesehen, verteuern die politischen Entscheider, der Staat, mal wieder das Bauen.

Gut kalkulieren – ohne notwendige Nachfinanzierung

Von Anfang sollten in Zusammenarbeit mit dem Architekten die Kosten gründlich und mit Polster kalkuliert werden. Kostet ein neues Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche beispielsweise 320.000 Euro, würde eine siebenprozentige Kostensteigerung bereits 22.400 Euro verursachen. Die müssen dann erst einmal zur Verfügung stehen. Andererseits gibt es auch Schlüsselfertig-Angebote in verschiedenen Bauweisen wie auch im bekannten Fertigbau mit Festpreisgarantie oder „zum Festpreis“. Zu den Ausformulierungen und Leistungen sollte man sich gut informieren. In manchen Regionen werden auch Grundstück plus Haus angeboten. Hierbei ist es ratsam, sich auch zur Grunderwerbssteuer schlau zu machen. Die Anbieter halten in der Regel Prospekte bereit, aus dem sich Bauweise, Grundrisse und meist auch Details zum „Festpreis“ ergeben.
Insgesamt erleichternd sind die zurzeit noch sehr niedrigen Baukreditzinsen von teils unter zwei Prozent.


Die Alternative zu Neubau und Miete ist der Kauf eines Bestand-Hauses. 

Niedrige Zinsen auch bei Hauskauf positiv

Ob bei Neubau oder Kauf: Ein gewisses Eigenkapital von mindestens um die 20 Prozent ist gut. Es ist ratsam, die Zinssätze mehrerer Banken und Sparkassen zu vergleichen. Selbst Prozentsätze hinter dem Komma beeinflussen auf die Laufzeit gesehen den Kapitalaufwand. Eine langfristige Festschreibung wird sinnvoll sein, da kaum damit zu rechnen ist, dass die Zinssätze noch weiter sinken. Ausgeschlossen ist allerdings nichts, weil der Kapitalmarkt kaum noch berechenbar ist.
Nehmen wir einmal an, dass man bei einem Neubau 320.000 Euro Fremdkapital benötigt, macht das bei zwei Prozent Zinsen plus ein Prozent Tilgung im Jahr eine Abzahlung von 9600 Euro pro Jahr aus, monatlich 800 Euro. Für eine 150-Quadratmeter-Wohnung muss man selbst in Außenbereichen meist fünf Euro und mehr pro Quadratmeter zahlen, wären also 750 Euro. Beim Eigenheim werden sie aber in die eigene Immobilie gesteckt.
Beim Hauskauf außerhalb der Zentren und Speckgürtel sieht das noch weitaus besser aus. Zum Teil bekommt man – mit Spielraum nach oben und unten – ein solches Gebrauchthaus in vernünftigem Zustand schon für um die 180.000 Euro – teils für weniger, teils teurer – . Grundstück, Arrondierung und Co. bereits inklusive. Rechnen wir einschließlich Grunderwerbssteuer und Renovierung mit 240.000 Euro, beträgt der Jahresabtrag, gerechnet wie vor beim Neubau, 7200 Euro, monatlich 600 Euro. Man sollte mal schauen, ob man dafür ein Haus mit 150 Quadratmeter Wohnfläche mieten könnte.

Ob bei Bauplätzen, Hausbau mit Architekt, Fertighaus oder anderem Schlüsselfertig-Angebot – möglich ist meist auch teil-schlüsselfertig – sollte man sich umfassend informieren und vergleichen und gegebenenfalls neutral beraten lassen. Auch zur Finanzierung, ob Neubau oder Kauf, ist es ratsam, die Angebote mehrerer Banken, Sparkassen einzuholen. Wer den Schritt zum Eigenheim tun will: Angesichts der niedrigen Zinsen, bei einem gewissen Eigenkapitalpolster und der voraussichtlichen Gewissheit, den Abtrag einkommensmäßig langfristig schultern zu können, sollte man sich einfach einmal nach Möglichkeiten umsehen.

*In diesem Presseweller-Blog "Immobiliensachen", der auch über die Seite "Magazine, Videos, Blogs" auf http://www.presseweller.de erreicht wird, geht es im journalistischen Bereich hauptsächlich - und frei zugänglich - um Tipps für Hausbau, Hauskauf, Renovierungs- und Reparatur-Themen sowie um die Finanzierung: neutral, aus eigenen Anschauungen und Praxis-Beispielen sowie teils aufgrund aktueller Meldungen. Die eher seltenen PR-Beiträge erkennt der Nutzer direkt daran, dass die Firma oder das Produkt genannt wird. Inhaber Jürgen Weller schreibt und veröffentlicht seit gut 30 Jahren Texte rund ums Bauen und Finanzieren, bis hin zu kompletten Magazinen. 

Dienstag, 28. Juli 2015

Tipp gegen knatschende Dielen




Direkt neben den Nägeln, mit denen in vielen Fällen die Dielen 
auf der Balkenlage befestigt sind, werden Schrauben eingedreht.
 Die Holzdielen liegen wieder fest auf. (Foto: presseweller)


Das Quietschen lässt sich relativ einfach weitgehend beseitigen


Juli 2015. (Dialog/ prw). In vielen älteren Häusern sind noch Dielen verlegt, meist in der Verbindung mit Holzbalkendecken oder Holzaufbauten auf massiver Decke. Irgendwann tritt dieses typische Quietschgeräusch auf, wenn man sie betritt. Meist nicht an allen Stellen, sondern nur an einzelnen. Das wird lästig. Aber es gibt relativ einfache Abhilfe.
Dielenboden mit richtigen massiven Holzdielen, wie er vor Jahrzehnten angebracht wurde, ist schön und fußwarm. Schon früher wurden meist die Zwischenräume gefüllt, um den Schalltritt zu bremsen. Je nach Füllmaterial gibt es auch Effekte bei der Wärmedämmung. Holz im Innenausbau, das keiner Feuchtigkeit ausgesetzt ist, hat so gut wie keinen Vergang. Die Dielen lagen in den vergangenen Jahren bei vielen unter Teppich-, Linoleum- oder PVC-Belägen. Da Dielenboden vor Jahren wieder modern wurde, haben manche die Dielen auch als Oberbelag aktiviert: schleifen und – eventuell farbliche – Oberflächenbehandlung. Oft liegen sie jedoch nach wie vor unter Oberbelag.
Aber egal wie. Mit der Zeit stellt sich das Quietschen und Knatschen ein, was lästig sein kann. Es liegt nicht am Holz, sondern daran, dass die Dielen früher angenagelt wurden. Die Nägel sind versenkt eingebracht, so dass sie beim Gehen nicht stören und kaum die Optik beeinträchtigen. Da Holz arbeitet, lockern sich manche Nägel, die Diele wird „beweglich“. Beim Auftritt reiben dann Nagel und Holz aneinander, was das Quietschen und Knatschen verursacht, das von leise bis sehr laut gehen kann. Man kennt das auch, wenn man schräg einen langen Nagel aus einem Stück Holz zieht.

Ganz einfach
Erkundigt man sich nach einer Lösung, gibt es verschiedene Vorschläge. Der umfangreichste ist: alle Dielen raus, alle Nägel raus, auflegen, neu vernageln. Manche geben den Tipp, Öl in die Versenkung der betreffenden Nägel zu träufeln und zu hoffen, dass so das Reibgeräusch gemindert wird oder aufhört. Sofern ohnehin wieder ein Oberbelag aufgebracht wird, gibt es eine einfache Lösung.
1. Beim Begehen merkt man, welche Dielen betroffen sind.
2. Man sucht die Nagelstellen.
3. Direkt daneben, damit auch der Balken „getroffen“ wird, bringt man eine Schraube ein. So feste verschraubt, gibt es kaum noch Bewegung, das Quietschen hat ein Ende, zumindest zum größten Teil. Mit einem Akkuschrauber ist die Arbeit schnell erledigt. Wer vorbeugen will, schraubt direkt alle Dielen fest. Wenn die Schrauben fest eingedreht sind, liegen sie zwar nahezu eben zum Boden auf, allerdings sind die Schraubköpfe zu sehen. Mit Oberbelag ist das aber kein Problem. Da der Aufwand nicht groß ist, ist es allemal einen Versuch wert. Ohne Quietschen ist es angenehmer.

Einzelne Praxistipps zum Thema „Bauen, Renovieren, Kaufen, Finanzieren“ finden Sie immer auf diesem Blog. Zu Neueinstellungen auf dem Blog können Sie sich über die Seite „Magazine, Videos, Blogs“ auf http://www.presseweller.de informieren. Von dort gelangen Sie – bei freiem Zugang – direkt weiter zum Blog.

Auf der Magazinseite gibt es auch sonst Interessantes, von Auto bis Reisen.  

Montag, 15. Juni 2015

Neu: Fenstersicherung „auf einen Click“


SafetyClick ist schnell angebracht / Ohne Löcher im Rahmen


Juni 2015. (Dialog/prw). Die Zahl der Einbrüche ist nahezu beängstigend. „Einfallstor“ für die Einbrecher ist oft ein Fenster oder eine Terrassentür. Man muss es den Kriminellen schwer machen. Für sie spielt Zeit eine wichtige Rolle: Der „Bruch“ soll schnellgehen. Dauert es zu lange, was das Risiko für sie steigert, brechen sie nicht selten den Eindringversuch ab. Eine neue einfache Lösung zur Fenster- und Türsicherung bietet der „SafetyClick“. Wir ließen uns die Anwendung und Montagemöglichkeiten erklären. Die Fenstersicherung lässt sich schnell selbst montieren, und der Fensterrahmen bleibt dabei unversehrt.


 Der SafetyClick besteht aus nur zwei Teilen. (Fotos: presseweller)


Man hört es oft: „In der Nachbarschaft oder ein paar Straßen weiter wurde gestern eingebrochen“, und man liest es häufig in der Zeitung. „Der Täter hebelte ein Fenster im Erdgeschoss auf. Es wurden Bargeld und Schmuck gestohlen. Als die Wohnungsinhaber nach Hause kamen, sah die Wohnung verwüstet aus.“ Zu allen materiellen Schäden kommt häufig der Vandalismus. Betroffene fühlen sich nach solch einem Einbruch nicht mehr sicher in den eigenen vier Wänden. Sie belastet, dass Fremde in ihre ureigene Umgebung eingedrungen sind. Zu 100 Prozent lässt sich das nicht verhindern, aber es gilt seit jeher der Tipp, es den Tätern so schwer wie möglich zu machen. Dabei kann in vielen Fällen der neue SafetyClick auf recht einfache und preiswerte Weise helfen.

Einfach zu montieren
Das unscheinbar wirkende Teil besteht aus einer Grundplatte und einem „per Click“ einsetzbarem Oberteil, das sich über den Fenster- oder Türrahmen legt. Im Sauerland erfunden und mit Gebrauchsmusterschutz versehen, wird es auch im Sauerland produziert, „Made in Germany“. So einfach geht’s: In der massiven Mauerwerkslaibung wird die Grundplatte mit vier Dübeln und Schrauben, die zum Set dazu gehören, montiert. Anschließend wird die Sicherheitsabdeckung einfach eingeklickt und bei Bedarf wieder ausgeklickt. Gut zu wissen: Der Fensterrahmen bleibt unversehrt. Er muss nicht angebohrt oder sonstwie präpariert werden. Wegen der Variabilität kann die Grundplatte seitlich, oben oder unten montiert werden. Fertig! Ist das Oberteil eingeklickt, lässt sich Fenster oder Tür auch nicht von innen öffnen. Das hat seinen Vorteil, wenn Kinder im Haus sind. Auf der Seite safetyclick.de erfährt man mehr zum praktischen Clicksystem und den Anwendungsmöglichkeiten.


Die Grundplatte in der massiven Laibung befestigen, das sichernde Oberteil einklicken. 


Sicheres Gefühl
Bevor man außer Haus geht – viele Einbrüche passieren auch dann, wenn die Hausbewohner nur einkaufen sind –, setzt man einfach die Sicherheitsabdeckung ein. Natürlich auch abends und während des Urlaubs. Untersuchungen nach hält das System einer Gewalteinwirkung mit einer Kraft von bis zu zirka 1,5 Tonnen stand. Da müssen die Einbrecher schon kräftig hebeln – oder lieber aufgeben.
Die Erlebnisse nach einem Einbruch sind oft traumatisch und anhaltend. Mit dem SafetyClick hat man ein Stück mehr Sicherheit und ein besseres Gefühl. Und dafür muss man weniger als 20 Euro investieren!
Detaillierte Beschreibungen und mehr Infos zum Thema gibt es hier: http:www.safetyclick.de und per Mail info@safetyclick.de


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